aktualisiert am 15.09.2007

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Kulturkreis Hechthausen e.V.

Hans Scheibner
Neues aus Absurdistan

29. September - 20.00 Uhr - Landhaus Ostekrone

scheibner2Am Samstag, dem 29. September geht es beim Kulturkreis Hechthausen mal wieder um Vergnügung – genauer gesagt um einstweilige Vergnügung. Auf Einladung des Kulturkreises präsentiert der bekannte Kabarettist Hans Scheibner im Landhaus Ostekrone um 20.00 Uhr sein neues Programm Einstweilige Vergnügung! – Neues aus Absurdistan.

Scheibner 2007/ 2008 – das ist das neue Programm zur Lage und für alle Lebenslagen. Scheibner stellt sein neues Programm unter das Motto: Schnell noch die absurdesten Vergnügungen mitnehmen – man weiß ja nicht, wie lange es noch lustig ist. Es präsentiert sich in Hechthausen ein neuer Scheibner – mit der alten doppelbödig liebenswürdigen Boshaftigkeit. Er sinniert turbulent und giftig aus des Spießers Wunderwelt und dem ganz normalen Blödsinn des täglichen Daseins. Er sei einer, der sich in seinem Publikum selber erkennt – und das sei bitter genug – fürs Publikum!, wie er sagt. „Einstweilige Vergnügung – denn zuerst tut es gut - aber dann kommt der bittere Nachgeschmack!“

Der Name Scheibner bürgt seit langer Zeit für hohe Qualität in der Kleinkunstszene: Seit 40 Jahren ist der gebürtige Hamburger als Satiriker, Kabarettist und Lyriker auf Deutschlands Bühnen präsent. Schon in der Schule hatte er kleine Stücke geschrieben. Das Schreiben von Stücken, Liedern, Gedichten und Prosatexten begleitete seinen Berufsalltag als kaufmännischer Angestellter, bis er schließlich zur literarischen Satire fand. Anfang der siebziger Jahre wurde Scheibner in Kneipen und auf Kleinkunstbühnen in Hamburg schnell zu einem Begriff. Er schrieb Texte für eine Dixieland-Band und trat bis 1975 mit ”Meyers Dampfkapelle” in Diskotheken auf. Danach trat er - immer noch nebenberuflich - als Solokünstler auf. 1980 wandte er sich vollends der Beschäftigung als satirischer Poet und Kabarettist zu.
Sein Song ”Ich mag so gern am Fließband stehn” wurde zum Gassenhauer, bevor der ”Lästerlyriker” zunächst in Hamburg, dann bundesweit auf Tournee ging. Altmeister Werner Finck hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit Christian Morgenstern und Joachim Ringelnatz bei ihm entdeckt und gemeint, dass man bei seinen Versen nie ganz genau wisse, wo der Tiefsinn aufhöre und der Unsinn anfange. Scheibner pflegt nicht das direkt-politische Kabarett, wird vielmehr als Mann der eher leisen Töne empfunden, der Verständnis für die kleinen Unsitten und Untugenden hat und dem Alltag der kleinen Leute die Harmlosigkeiten abguckt. Der Künstler selbst versteht sich als engagierter Demokrat, der mit galligem Humor links und rechts ”Schläge” austeilt und versucht, ”überall die lustigen Seiten zu finden, auch in den schlimmsten Zeiten”.
Von der Klasse seines Könnens konnte sich das Hechthausener Publikum bereits mehrmals überzeugen. Die Organisatoren vom Kulturkreis Hechthausen sind sicher, daß er mit seiner ironischen Einzigartigkeit den Hechthausener Zuschauern auch diesmal wieder großen Spaß bereiten wird.

Der Kulturkreis freut sich, den bekannten Kabarettisten wieder in Hechthausen präsentieren zu können.

Karten im Vorverkauf gibt es wieder bei Elektro-Patjens und in der Ostekrone in Hechthausen sowie in der Center-Buchhandlung in Hemmoor für 20,- € (Abendkasse 22 € ).

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